Verlängerung der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 30.04.2021

Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht ist zum wiederholten Male verlängert worden. Die aktuellen Regelungen gelten nunmehr für den Zeitraum bis zum 30.04.2021. Anlass der Verlängerung ist die zeitaufwendige Prüfung der Anträge auf staatliche Hilfen und die damit verzögerten Auszahlungen von finanziellen Hilfen.

 

Die Pflicht zur Stellung eines Insolvenzantrags ist für Unternehmen ausgesetzt, die bereits im Zeitraum von November 2020 bis Ende Februar 2021 einen Antrag auf Gewährung finanzieller Hilfeleistungen im Rahmen staatlicher Hilfsprogramme zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie gestellt haben bzw. diesen stellen wollen.

Ebenso sind Unternehmen einbezogen, welche antragsberechtigt gewesen wären, jedoch aufgrund von rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht die Möglichkeit hatten, einen Antrag zu stellen. Das gilt allerdings nicht, wenn offensichtlich keine Aussicht auf die gewünschte Hilfeleistung besteht oder die Hilfeleistung für die Beseitigung der Insolvenzreife nicht ausreichend ist.

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