Maßnahmenpaket gegen hohe Energiekosten

Die Bundesregierung hatte mit Datum vom 23.03.2022 ein Maßnahmenpaket zum Umgang mit hohen Energiekosten beschlossen, das sowohl die Bürger als auch die Wirtschaft kurzfristig entlasten soll. Darin wurden u. a. die Einführung einer Energiepreispauschale, ein Einmalbonus für Familien, die Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe sowie die Schaffung eines vergünstigten Tickets für den öffentlichen Personennahverkehr auf den Weg gebracht. Am 27.04.2022 wurden zu einigen Punkten Ergänzungen beschlossen. weiterlesen

Steuerentlastungsgesetz 2022

Die Bundesregierung hat mit Datum vom 16.03.2022 den Gesetzentwurf eines Steuerentlastungsgesetzes 2022 beschlossen. Zur Entlastung der Bürger wegen der erheblichen Preiserhöhungen der letzten Monate ist u. a. die Anhebung des Arbeit-nehmer-Pauschbetrags, des Grundfreibetrags und der Entfernungspauschale geplant. weiterlesen

Verschärfte Anforderungen für die steuerliche Anerkennung von Sachbezügen

Zum 1.01.2022 sind die Anforderungen für die steuerliche Anerkennung von steuerfreien Sachbezügen an Arbeitnehmer in Abgrenzung zu steuerpflichtigen Geldleistungen deutlich verschärft worden. Hiervon betroffen sind insbesondere Gutscheine und Geldkarten. Die Finanzverwaltung hat die entsprechenden Verwaltungsvorschriften am 15.03.2022 aktualisiert. weiterlesen

Aktualisierung steuerlicher Regelungen zur Pkw-Überlassung an Arbeitnehmer

Die Finanzverwaltung hat ihre Verwaltungsregelungen zur steuerlichen Behandlung der Überlassung von Firmenwagen an Arbeitnehmer mit Datum vom 3.03.2022 aktualisiert. Die wichtigsten Änderungen haben wir nachfolgend zusammengefasst: weiterlesen

Voraussetzungen für die steuerliche Anerkennung eines häuslichen Arbeitszimmers

Der Bundesfinanzhof entschied bereits am 3.04.2019, dass der Abzug von Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer auch dann möglich ist, wenn das Arbeitszimmer für die berufliche Tätigkeit nicht erforderlich ist. Das Urteil wird erst jetzt von der Finanzverwaltung allgemein angewendet. weiterlesen

Aktuelles zur umsatzsteuerlichen Behandlung von Aufsichtsräten

Die Finanzverwaltung hat mit Datum vom 29.03.2022 Fragen im Zusammenhang mit der Neuregelung der umsatzsteuerlichen Behandlung von Aufsichtsräten geklärt. Dies betrifft insbesondere die Anwendung der 10 %-Grenze bei Aufsichtsratsvergütungen mit festen und variablen Komponenten. weiterlesen

ESG – Kein Hype sondern NACHHALTIG!

Umwelt – Soziales – Unternehmensführung oder
„Was Stakeholder von Ihnen wissen müssen und wollen“

Mittwoch: 1. Juni 2022 von 14:00 bis 16:30 Uhr online oder vor Ort bei der IHK zu Dortmund

Nachhaltigkeitsbezogene Unternehmensinformationen erfahren rasant wachsende Aufmerksamkeit. Insbesondere innerhalb der Europäischen Union (EU) steigen Anforderungen für die Berichterstattung sowohl von Finanzdienstleistern, als auch von realwirtschaftlichen Unternehmen in Bezug auf deren Nachhaltigkeit. Bald werden auch kleinere und mittelgroße Unternehmen vermehrt Fragen zu ihren ökologischen und sozialen Standards beantworten müssen.

Doch was müssen Sie als Unternehmer kommunizieren und wie werden die Informationen zur Nachhaltigkeit Ihres Unternehmens bewertet? weiterlesen

Fristablauf 30. April 2022 - Erst- und Änderungsanträge für Überbrückungshilfe IV 

Da viele Unternehmen weiterhin stark von den laufenden Maßnahmen zur Bekämpfung der Folgen der Corona-Pandemie betroffen sind, können seit Mitte Januar über die bekannte Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de Anträge auf die Überbrückungshilfe IV für den Förderzeitraum Januar bis März 2022 gestellt werden. Wie schon bislang muss dies zwingend über einen sogenannten prüfenden Dritten erfolgen.

Die für Sie relevanten Förderbedingungen können Sie den hier verlinkten FAQ entnehmen. 

 

BMF veröffentlicht Schreiben i. Z. m. Hilfsleistungen für Geschädigte des Ukraine-Krieges

Das BMF hat mit Datum vom 17. März 2022 einen sog. "Katastophenerlass" veröffentlicht, nachdem insbesondere Erleichterungen bei der Durchführung von Spendenaktionen zugunsten von Opfern des Ukraine-Krieges und den damit einhergehenden steuerlichen Anforderungen an Spendennachweise geschaffen werden. Ferner werden durch das genannte Schreiben steuerliche Vereinfachungen bei vorübergehender Unterbringung von Kriegsflüchtlingen in diversen Einrichtungen geschaffen.

Weitere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte dem verlinkten BMF-Schreiben selbst.

Zuschüsse für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte

Arbeitgeber können ihren Arbeitnehmern steuerbegünstigte Zuschüsse für die Fahrtkosten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte zahlen. Bei der Pkw-Nutzung ist die Höhe der steuerbegünstigten Zuschüsse von der Anzahl der durchgeführten Fahrten abhängig. Für deren Berechnung ergeben sich ab dem Jahr 2022 zwingend zu beachtende Änderungen. weiterlesen

Abweisung von Einsprüchen gegen Zinsfestsetzungen

Die Finanzverwaltung hat mit Datum vom 08.12.2021 mit einer Allgemeinverfügung alle Einsprüche und Änderungsanträge gegen Zinsfestsetzungen auf Steuerzahlungen für die Zeit vor dem 01.01.2019 zurückgewiesen. Deshalb müssen Steuerpflichtige, die festgesetzte Nachzahlungszinsen aufgrund eines Antrags auf Aussetzung der Vollziehung bislang nicht gezahlt haben, in den nächsten Wochen mit einer entsprechenden Zahlungsaufforderung rechnen. weiterlesen

Besteuerung der Privatnutzung von (Hybrid-)Elektrofirmenfahrzeugen ab 2022

Die gesetzlichen Regelungen zur Besteuerung der Privatnutzung von (Hybrid-)Elektro-Firmenwagen wurden in den letzten Jahren mehrfach geändert. Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat mit Datum vom 05.11.2021 zu den Einzelheiten Stellung genommen und die unterschiedlichen Fallgestaltungen durch zahlreiche Beispiele veranschaulicht. weiterlesen

Aktuelles zur Forschungszulage

Das sog. Forschungszulagengesetz ist zum 01.01.2020 in Kraft getreten und seitdem mehrfach ergänzt bzw. geändert worden. Das Bundesfinanzministerium hat mit Schreiben vom 11.11.2021 auf 70 Seiten zu den Anwendungsfragen Stellung genommen. Das Schreiben enthält u.a. ausführliche Informationen zur Anspruchsberechtigung, zu den verfahrensrechtlichen Vorschriften, zu der ertragsteuerlichen Behandlung und zu den beihilferechtlichen Vorgaben. weiterlesen

Viertes Gesetz zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise liegt im Entwurf vor

Mit Datum vom 16. Februar 2022 hat das Bundeskabinett den genannten Referentenentwurf beschlossen. Eine Vorlage im Bundestag steht noch aus.

Nachfolgend ein Ausschnitt der geplanten steuerlichen Maßnahmen im Überblick:

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Fristablauf 31. März 2022 - Zeit um Grundsteuererlass zu beantragen

Bis Ende März können Vermietende, die im Jahr 2021 von Mietausfällen betroffen waren, noch einen Grundsteuererlass bei den Steuerämtern ihrer jeweiligen Stadt/Gemeinde beantragen. Weitere Informationen hier im Überblick:

 

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Verlängerung des erleichterten Zugangs zum Kurzarbeitergelds bis zum 30. Juni 2022

Die aktuell bestehende Regelung zum Kurzarbeitergeld wird bis zum 30. Juni 2022 verlängert. Dies gab die Bundesregierung in einer kürzlich erfolgten Pressemitteilung bekannt. Änderungen gab es im Hinblick auf die mögliche Bezugszeit; sie wird von 24 auf 28 Monate ausgeweitet.

Voraussetzung zum Bezug von Kurzarbeitergeld ist, dass mindestens zehn Prozent der Beschäftigten mit einem Arbeitsausfall von mehr als 10 Prozent betroffen sind. Zudem müssen Überstunden und positive Zeitguthaben abgebaut werden, sofern nicht explizite Ausnahmetatbestände greifen. 

Folgendes müssen Sie grundsätzlich wissen:  weiterlesen

Dauerthema deutsche umsatzsteuerrechtliche Organschaft aktuell mit zwei Verfahren beim EuGH anhängig

Das Thema umsatzsteuerrechtliche Organschaft gehört seit Jahren zu den "Dauerbrennern" vor deutschen Gerichten und auch beim EuGH. Aktuell sind zwei Verfahren anhängig, die sich mit der Frage auseinandersetzen, wer letztlich der konkrete Steuerpflichtige im Falle einer umsatzsteuerrechtlichen Organschaft ist.

Wie es schon in der Vergangenheit mehrfach vorgekommen ist, vertreten die beiden deutschen Umsatzsteuer-Senate auch in diesem konkreten Zusammenhang einmal mehr widerstreitende Ansätze; so kommt der V. Senat zu der Aussage, dass, so wie in Deutschland "schon immer" praktiziert, der Organträger selbst der Steuerpflichtige ist. Der XI. Senat vertritt hingegen den grds.Standpunkt - in Anlehnung an die Mehrwertsteuersystemrichtlinie, dass der gesamte Organkreis Steuerpflichtiger sei. 

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Begünstigung nach § 13a ErbStG trotz Überschreitens des 90%-Tests

Bereits im Jahr 2019 hatten die im Vorverfahren seitens des FG Münster geäußerten Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit des 90%-Tests in der ErbSt "hohe Wellen" geschlagen.

Ende 2021 erhärteten sich die Ankündigungen des FG und so entschied man im Hauptsachverfahren zugrunsten der Klägerin, dass die sog. Regelverschonung gewährt werden müsse und zwar trotz einer deutlichen Überschreitung der Grenze des 90%-Bruttoverwaltungsvermögenstest. Die Begründung des FG ging dahin, dass im vorlliegenden Fall der 90%-Einstiegstest der Begünstigung nicht entgegenstünde und das überdies die Vorschrift dem Normzweck entsprechend auszulegen sein.


Weiterführende Informationen finden Sie unter dem folgendem Link.

 

 

Grundsteuerreform – Erster Bewertungsstichtag steht bevor!

Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2018 musste die Grundsteuer reformiert werden. Die neu zu berechnende Grundsteuer wird ab dem Jahr 2025 zu zahlen sein. Durch die Reform soll die Grundsteuer wieder auf eine rechtssichere Basis gestellt und folglich für Gemeinden als wichtige Einnahmequelle gesichert werden.

Betroffen sind ca. 36 Mio. Immobilien und Grundstücke in ganz Deutschland, die auf den ersten Stichtag - 01.01.2022 - neu bewertet werden müssen. Es ist derzeit davon auszugehen, dass die elektronische Abgabe einer Feststellungserklärung ab dem 01.07.2022 möglich sein wird. weiterlesen

Erstes BGH-Urteil zur coronabedingten Herabsetzung der Miete

Seit Beginn der Pandemie beschäftigen wir uns immer wieder mit der Fragestellung, ob Mieter von Gewerberäumen bei coronabedingten Schließungen von ihren Vermietern die Herabsetzung der Miete verlangen können. Nachdem sich diverse Instanzgerichte mit dieser Rechtsfrage auseinandergesetzt haben, positionierte sich jetzt der BGH dahingehend, dass coronabedingte Schließungen des Geschäftsbetriebs des Mieters zwar kein Mangel an der Mietsache darstellen, aber eine Anpassung der Miete wegen Störung der Geschäftsgrundlage grundsätzlich in Betracht kommt. weiterlesen

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