Gemeinsam durch die Krise

Liebe Mandanten,
sehr geehrte Geschäftsfreunde,

die aktuelle Corona-Pandemie stellt unser Land vor enorme Herausforderungen – vor allem natürlich im Gesundheitswesen, aber auch die Wirtschaft ist jetzt schon stark betroffen. Zahlreiche Hilfspakte für Unternehmen, Selbstständige und Arbeitnehmer sind bereits beschlossen, um die noch nicht absehbaren Folgen dieser Krise bestmöglich abzufedern.

Auch im Steuerrecht sind bereits Erleichterungen beschlossen worden: So wird von Vollstreckungen Abstand genommen, Steuernachzahlungen und -vorauszahlungen werden unbürokratisch zinslos gestundet oder herabgesetzt und Sondervorauszahlungen im Bereich der Umsatzsteuer erstattet. Auch hier arbeiten alle Beteiligten an dem einen Ziel, die Wirtschaft und die Arbeitsplätze aufrechtzuerhalten.

Wir bei Husemann & Partner stehen ebenfalls vor der Herausforderung, den Schutzbedürfnissen unserer Mitarbeiter, der neuen Situation in Bezug auf die individuelle Kinderbetreuung, der Erledigung der anfallenden Arbeiten und den nunmehr besonderen Bedürfnissen unserer Mandanten gerecht zu werden.

Um all dies sicherzustellen, haben wir verschiedene Maßnahmen getroffen: Ein Großteil unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeitet bereits mobil von zu Hause aus, um sich und andere zu schützen und die Infektionskette effizient zu unterbrechen. Sie alle sind aber wie gewohnt erreichbar – per E-Mail, Telefon oder Videokonferenz und bei besonderem Bedarf, selbstverständlich unter Berücksichtigung der derzeit erforderlichen sozialen Abstandsregeln, auch persönlich. Wir haben unsere Anstrengungen im IT-Bereich erhöht, verfügen als digitale Kanzlei aber schon jetzt über die nötige IT-Infrastruktur, um dies optimal zu gewährleisten. Zudem haben wir eine Task Force zusammengestellt, die die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen beobachtet und auswertet, um die Ergebnisse schnellstmöglich an unsere Mitarbeiter und Mandanten weiterzuleiten.

Sicherlich erreicht Sie zurzeit eine Flut von Nachrichten. Diese möchten wir – abgesehen von dieser Nachricht – nicht weiter erhöhen. Daher setzen wir in dieser Zeit verstärkt auf den direkten Austausch – ob per E-Mail oder Telefon – zwischen uns und Ihnen. Nachfolgend finden Sie in komprimierter Form die aktuellen Entwicklungen Informationen, die Sie und wir zur Bewältigung der Krise benötigen. Sie können sich auch in dieser besonderen Situation auf uns verlassen.

Bitte bleiben Sie und Ihre Familienangehörigen gesund!

Ihr Husemann-Team

Maßgeschneiderte, lösungsoriente Mandantenberatung mit schneller Reaktionszeit.

Dr. David Bunzel, Rechtsanwalt

„NRW-Soforthilfe 2020“ für Kleinbetriebe, Freiberufler und Solo-Selbstständige 

Am Wochenende war es dann soweit - es gab den erwarteten Run auf die Soforthilfen des Bundes / der Länder, welche man seither unter https://soforthilfe-corona.nrw.de beantragen kann.

Seit Freitag haben nach Informationen des Handelsblattes bereits mehr als 150.000 "kleine" Unternehmer Anträge auf die sofortige Hilfe des Bundes/ Landes gestellt; über 100.000 Anträge wurden aussagegemäß auch schon genehmigt.

Die zusammengefassten Details für einen Antrag auf Soforthilfe erhalten Sie hier: Klicken Sie hier, um zu der Übersicht aller Zuschussberechtigungen zu gelangen.

Maßnahmenpaket zur Abfederung der Auswirkungen des Corona-Virus / Gesetz zur Abmilderung der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht

Mit Datum vom 13.03.2020 hatten das Bundesministerium der Finanzen und das Bundesminiterium für Wirtschaft und Energie noch eine gemeinsame Pressemitteilung veröffentlicht, in der man entschlossen auftrat und sich mit aller Kraft gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen des Corona-Virus "stämmte".

Die Bundesminister der Finanzen und für Wirtschaft und Energie verständigten sich auf ein weitreichendes Maßnahmenbündel zum Erhalt von Arbeitsplätzen und zum Schutz von Unternehmen. Das avisierte Ziel war es, Firmen und Betriebe mit ausreichend Liquidität auszustatten, damit sie durch die Krise kommen. 

Mit Datum vom 27.03.2020 wurde das Gesetz nunmehr nach gerade einmal zwei Wochen im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Bitte klicken Sie hier, um zu dem finalen Gesetzestext vom 27.03.2020 zu gelangen. weiterlesen

Gesellschaftsrecht in Zeiten von Corona

Zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie hat der deutsche Gesetzgeber jüngst weitreichende Änderungen insbesondere im Zivil- und Wirtschaftsrecht beschlossen. Das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht vom 27.03.2020 sieht zum Beispiel für den Bereich des Gesellschaftsrechts vor, dass Hauptversammlungen bei Aktiengesellschaften im Jahre 2020 erstmals ohne physische Präsenz der Aktionäre als virtuelle Hauptversammlung abgehalten werden dürfen. Beschlüsse der Gesellschafter von Gesellschaften mit beschränkter Haftung sollen in Textform oder durch schriftliche Abgabe der Stimmen auch ohne Einverständnis sämtlicher Gesellschafter gefasst werden können. 

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